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  Familienausflug 2014
 
Familienausflug am 07. September 2014

 







Von Neustadt bis Elmstein fuhren wir mit dem nostalgischen Kuckucksbähnel.









Die Geschichte der heutigen Museumsbahn ist schnell erzählt. 

Am 23. Januar 1909 wurde die Bahnlinie Lambrecht (Pfalz) - Elmstein in ihrer vollen Länge (12,972 km) eröffnet. Hauptaufgabe der dampfbetriebenen Bahn war, neben dem Personenverkehr von und zu den Fabriken im Neustadter Tal, hauptsächlich der Holztransport.

Die Reisezeit betrug anfänglich 45 und 51 min, wurde aber im Laufe der Jahre auf 32 min gesenkt. Der planmäßige Dampfbetrieb im Personenverkehr endete im März 1954, der mit Schienenbussen weitergeführte Personenverkehr wurde 1960 eingestellt. Der Güterverkehr endete 1977.

Ab 2. Juni 1984 macht er sich als Museumszug, gebildet aus den Fahrzeugen des Eisenbahnmuseums Neustadt, auf den Weg von Neustadt über Lambrecht nach Elmstein.

Das Kuckuckbähnel feierte im Juni 2009 sein 25. Betriebsjahr als Museumsbahn und erfreut sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit beim Publikum.




Im  ersten Waggon hinter der Dampflok befindet sich die Museumsschänke,
die sichtlich von allen Bahngästen genossen wurde.
























Impressionen der Fahrt







Ziel in Elmstein erreicht. Hier stärkten wir uns und machten eine ausgiebige "Mittagspause".









Danach reisten wir mit dem Bus weiter bis zum Fuße des Hambacher Schlosses im Ortsteil Hambach in Neustadt an der Weinstraße.







Wir genossen eine tolle Sicht, unter anderem auf Neustadt, auf dem kurzen Fußweg zum Schloss.




Das Hambacher Schloss, so wie es heute aussieht!

Infos zum Hambacher Schloss
Das Hambacher Schloss, früher auch Kästenburg genannt, wurde im Mittelalter als Burg erbaut und in der Neuzeit als Schloss umgebaut. Am 27. Mai 1832 kam es auf dem "Schloss zu Hambach" vor den Toren Neustadts zur größten demokratischen Massenversammlung (über 30.000 Menschen versammelten sich dort) des deutschen Vormärz anläßlich des "Hambacher Festes".

Die Forderung der Festteilnehmer nach "nationaler Einheit", "Freiheit" und "Volkssouveränität" hatten ihre Wurzeln im Widerstand gegen die restaurativen Bemühungen des deutschen Bundes.















Originalflagge der aufständischen Festteilnehmer. 

Bedeutung der Farben: Aus der Schwärze (schwarz) der Knechtschaft durch blutige (rot) Schlachten ans goldene (gold) Licht der Freiheit!

Erst mit Bildung der Weimarer Republik im Jahr 1919 wurde Schwarz - Rot - Gold zur Nationalflagge Deutschlands. 






Man konnte sich unter anderem im Museum des Schlosses auch ein Bild der damals getragenen Kleidung machen.

Nach dem Besuch des Schlosses kehrten wir noch in Freinsheim in einer Gutschänke zum Abendessen ein. Wer wollte, konnte die historische idyllische Altstadt des Ortes besuchen.

Wie immer war es ein gelungener Tagesausflug. Auch das Wetter spielte mit und es war ein sehr sonniger Tag.

Wir danken allen Organisatoren.
 
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